Aktuelle Covid-19-Informationen für unsere Patienten auf der Warteliste und nach Transplantation


Liebe Patientinnen und Patienten,
die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) empfiehlt ausdrücklich, dass Patient*innen in den Wartelisten mit schweren Organschäden sowie Organtransplantierte unter Immunsuppression gegen SARS-CoV-2 so schnell wie möglich geimpft werden sollten.

Hier finden Sie Informationen zur COVID-19-Impfung der Deutschen Transplantationsgesellschaft.(link is external)

Hier finden Sie die Impfempfehlung zu Covid-19-Impfungen des Transplantationszentrums TransplanTUM am Klinikum rechts der Isar.
Hier finden Sie unsere Impfempfehlung zum Download.


Transplantations­zentrum am Klinikum rechts der Isar – TransplanTUM

Das Zentrum für Nieren­transplantation, Pankreas­transplantation und Leber­transplantation am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM)


Herzlich willkommen auf der Homepage des Interdisziplinären Trans­plantations­zentrums des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München. Eine Therapie auf höchstem medizinischem Niveau, eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und gewissenhafte Fürsorge für unsere Patient*innen - dafür steht das interdisziplinäre Team des Trans­plantations­zentrums. Die Transplantationsmedizin am Klinikum rechts der Isar blickt auf eine langjährige Tradition und Erfahrung aus mehr als 2300 Nieren­trans­plantationen und Nieren-Pankreas-Transplantationen seit dem Jahr 1985 zurück.

Informieren Sie sich und lassen Sie sich von uns umfassend und kompetent beraten, um die Möglichkeiten zur Aufnahme auf die Transplantationswarteliste bei Eurotransplant in Ihrem persönlichen Fall abzuklären. Einen zeitnahen Termin zur Beratung in unserem Transplantationszentrum können Sie gerne unter Tel.: 089/4140-2011 vereinbaren.

Das interdisziplinäre Transplantationszentrum des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TransplanTUM) besteht aus zwei Zentren:

Nieren- und Nieren-Pankreas-Transplantations­zentrum inkl. Lebendspende-Zentrum

(Ärztliche Leitung: Prof. Dr. med. Lutz Renders)

In Deutschland erleiden jährlich mehr als 15.000 Menschen einen Funktionsverlust beider Nieren – ein endgültiges (terminales) Nierenversagen. Moderne Dialyseverfahren, wie Sie auch am Klinikum rechts der Isar in München erfolgreich durchgeführt werden, können einen großen Teil der Nierenfunktion ersetzen, so dass die Patient*innen viele Jahre weiterleben können. Allerdings bedeutet die Dialyse oftmals Einschränkungen in der Lebensqualität der Betroffenen, immer aber einen erheblichen zeitlichen Aufwand sowie Leidensdruck.

Die Nierentransplantation ist weltweit die am häufigsten durchgeführte Transplantation und wird bereits seit 1954 praktiziert. Das Transplantationszentrum am Klinikum rechts der Isar hat seit 1985 mehr als 2.500 Nieren­trans­plantationen und Nieren-Pankreas-Transplantationen durchgeführt.
Heute ist die Nierentransplantation ein erfolgreiches Routine-Verfahren, das Patient*innen mit einem terminalen Nierenversagen ein fast normales Leben ohne Einschränkungen ermöglicht – auch dank moderner Immunsuppressiva und intensiver Nachsorge. Die Erfolgsaussichten sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen, so dass eine transplantierte Niere derzeit im Durchschnitt 15 Jahre sehr gut arbeitet kann."

Neben der Nierentransplantation eines Verstorbenen, die bis zu 70 Prozent aller Transplantationen ausmacht, ist auch die Transplantation einer Niere von einem gesunden Lebendnierenspender eine wichtige Methode, um erfolgreich und ohne lange Wartezeit zu transplantieren. Gerade moderne Entnahmefahren mittels minimalinvasiver, laparoskopischer Entnahmetechniken (Schlüssellochtechnik), wie sie am Klinikum rechts der Isar angeboten werden, verbessern den Komfort für die Lebendspender*innen, so dass aus unserer Sicht diese Entnahmetechnik in Deutschland eigentlich überall der Standard sein sollte.


In Zeiten niedriger Organspendezahlen und steigender Wartezeiten für ein über Eurotransplant zugeteiltes Spenderorgan wächst die Bedeutung der Nierenlebendspende. Die lange Wartezeit auf eine Transplantat-Niere, verbunden mit den Einschränkungen der Lebensqualität und den gesundheitlichen Problemen an der Dialyse, können umgangen oder verkürzt werden, wenn ein geeigneter Nierenlebendspender gefunden wird.
Da die Nieren als Organe paarig angelegt sind und eine einzelne gesunde Niere in der Regel für die Aufrechterhaltung der Nierenfunktion ausreicht, ist es möglich, eine Niere von einem geeigneten, gesunden Spender zu entnehmen und direkt einer Patient*in mit Nierenversagen zu transplantieren. Die Transplantation eines Organs von einem gesunden verwandten oder nahestehenden Menschen ermöglicht eine frühzeitige Transplantation und dadurch einen enormen Gewinn an Lebensqualität durch Dialysefreiheit. Zudem weiß man heute, dass Nierentransplantate von Lebendspender*innen statistisch gesehen besser und länger funktionieren als Organe von verstorbenen Spender*innen. Sogar eine Transplantation bei verschiedenen, nicht kompatiblen Blutgruppen ("AB0-inkompatibel") ist heute mit hervorragendem Erfolg möglich.


Die Transplantation einer Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist nur für Typ-1-Diabetiker zugelassen. Sie leiden an einem insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 1 und sind dialysepflichtig sind oder die Dialysepflichtigkeit droht Ihnen? Dann kommt eventuell eine kombinierte Nieren-Pankreas-Transplantation für Sie in Frage, also die gleichzeitige Transplantation einer Niere und der Bauchspeicheldrüse eines verstorbenen Organspenders. Das Versagen der Nierenfunktion mit folgender Dialysepflicht, täglicher Einschränkung der Lebensqualität und deutlich erhöhtem Risiko für weitere schwere Begleiterkrankungen aufgrund der Zuckererkrankung und der Dialyse sind ein einschneidendes, fortan lebensbestimmendes Schicksal für jeden Betroffenen. Hier kann oftmals eine Nierentransplantation oder eine kombinierte Nieren-Pankreas-Transplantation im Falle eines Nierenversagens aufgrund eines Diabetes mellitus Typ 1 eine völlig neue Lebensqualität schenken.



Leber­-Transplantations­zentrum

(Ärztliche Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Ursula Ehmer)

Die Lebertransplantationszentren des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und des Klinikums Großhadern der LMU kooperieren bei der Behandlung von Patient*innen mit terminaler Lebererkrankung und bei der Lebertransplantation.

  • Sie sind bereits dialysepflichtig oder die Dialysepflichtigkeit droht Ihnen, da sich die Funktion Ihrer Nieren verschlechtert?
  • Sie leiden an einer chronischen Lebererkrankung?

Wir beraten Sie gerne, ob für Sie eine Aufnahme auf die Transplantationswarteliste bei Eurotransplant oder eine Nierenlebendspende in Frage kommt. In einem ausführlichen Erstgespräch besprechen wir mit Ihnen die Voraussetzungen, erforderliche ergänzende Untersuchungen und die Formalitäten zur Aufnahme auf die Warteliste. Bitte bringen Sie möglichst alle vorhandenen Unterlagen und Untersuchungsergebnisse bezüglich Ihrer Nierenerkrankung bzw. Lebererkrankung sowie ggf. bestehender Begleiterkrankungen von Herz, Lunge und Stoffwechsel (z.B. Diabetes) zu diesem Termin mit. Wir nehmen uns Zeit für Sie und klären all Ihre Fragen.


Team TransplanTUM

     Über uns

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Transplantationszentrum des Klinikums
rechts der Isar der Technischen Universität München (TransplanTUM)

Unsere Spezialisten...

Die Deuteschen Universitätsklinika - Wir sind Spitzenmedizin
Aktion - Saubere Hände
Aktion: Saubere Hände - Gold Zertifikat 2018/2019
Bündnis Organspende - Bayern
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